Aktivitäten

 

Das alte München Teil II

10. Juni 2022

 

„Das alte München“ war ein Fotothema, das im letzten Jahr von  den Fotofreunden  mit dem Alt-Münchner Adi bearbeitet wurde. Da Fotografen nur langsam vorwärts kommen, wurde das angestrebte Pensum natürlich nicht erreicht. So stand heuer der Teil II des Rundgangs durch das alte München auf dem Programm. Als Startpunkt war der Odeonsplatz angesetzt. Adi Wagner hatte wieder ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, das Manchen zweifeln ließ, ob es diesmal zu schaffen war. Und so war es dann auch – es mussten einige Programmpunkte ausgespart werden. Über die Türkenstraße ging es ins Museenviertel, wo die Pinakothek der Moderne, die Alte Pinakothek und das Museum Brandhorst besucht wurden. Von dort ging es hinein nach Schwabing. Die Staatsbibliothek, die Ludwigskirche die Universität und das Siegestor waren die nächsten Fotospots. Leider ist vom ehemaligen Flair Schwabings nicht mehr allzu viel vorhanden. Über die Seidlvilla, den Wedekindplatz und die Sylvesterkirche wandten wir uns dem Englischen Garten zu. Am Hesseloher See gab es vielfache Möglichkeiten, auch Tiere in der Stadt zu fotografieren Die Graugänse, überhaupt nicht scheu, standen Modell für manchen Foto. Da so ein Stadtrundgang auch müde und hungrig macht kam der Biergarten am Chinesischen Turm gerade recht. Über den Monopterus und den Hofgarten ging es wieder zurück zum Bahnhof.

Es war wieder mal einhellige Meinung, daß das ein sehr gelungener Ausflug war. Besonderer Dank galt deshalb Adi Wagner für seine Planungen und fundierten Ausführungen an den verschiedenen Orten.

 

Fotofreunde im Paradies

8. Juni 2022

 

Es ist wirklich ein Paradies, das die Familie Maier mitten in Ruhstorf geschaffen hat. Eine unglaubliche Vielzahl von bei uns seltenen Gehölzen strukturiert diesen Garten mit ca. 12.000 m2 Größe . 
Zu jeder Jahreszeit beeindrucken die Bäume, Sträucher und Stauden in ihren Farben, Formen, Düften. 

Es war ein besonderes Glück, dass die Fotofreunde für Ihren Workshop Makrofotografie diesen Garten besuchen durften. Motive gab es dazu also in Hülle und Fülle. Wenn auch manche Blumen schon im Verblühen waren, so war gerade dies eine Herausforderung für die Fotografen. Den Abschluss bildete, bevor der Monatsabend im Vereinsheim weiter ging, der Besuch der Eisdiele. 

 

Fotofreunde gehen in die Luft

11. Mai 2022

 

Beim Monatstreffen im Mai stand das Thema Luftbildaufnahmen mit Drohnen auf dem Programm. Die Teilnehmer trafen sich an der Rott bei Frimhöring, um sich mit diesem Gebiet der Fotografie, das immer breiteren Raum einnimmt, zu informieren.

Mit drei Drohnen in verschiedenen Größen ging es dann in die Luft. Alfi, Hugo und Alfred zeigten in verschiedenen Flugmanövern die Bedienung der Luftfahrzeuge. 

Gleichzeitig wurde auf die rechtlichen Vorschriften eingegangen, die bei der Benutzung zu beachten sind. Themen wie Drohnenführerschein, Verbotszonen, Versicherungen und viele weiteren Details wurden dabei besprochen. 

 Manche Teilnehmer:innen haben sich dabei mit dem Virus „Drohnenfotografie“ infiziert. 

Fotos: Klaus Kormann

 

Fotoexkursion „Lebendige Vils“

14. April 2022

 

Wie schön ist es doch, nach langer Auszeit durch Corona wieder mal eine Fotoexkursion mit Fotofreunden durchführen zu können. Diesmal haben wir uns für ein Nahziel, die Vils bei Schönerting entschieden. 

Dieser Abschnitt der Vils wurde aufwändig mit Mitteln der EU renaturiert und zum Naturschutzgebiet „Lebendige Vils“ ausgewiesen. 

Diese Lebendigkeit konnten wir vom ersten Augenblick an erleben. Mit unzähligen Abzweigungen und Altwässern bildet die Vils ein einzigartiges Biotop, das den Wünschen der Fotografen richtig entgegen kam. Die erwachende Natur bot  eine Fülle von Motiven. Eine einzigartige Pflanzen und Tierwelt gab es zu bestaunen und zu fotografieren. Die Stromschnellen in der Vils, die durch Gesteinsblöcke geschaffen wurden, waren ein ideales Übungsgebiet für Langzeitfotografie. Nach der ersten Runde, die uns wieder an den Ausgangspunkt zurück führte, schloss sich noch eine zweite Runde, zum Taferlsee an. Andrea ist dabei sogar die Nahaufnahme einer Ringelnatter gelungen. 

Der weitere Weg durch den Frühlingswald führte vilsabwärts entlang eine Weges, an dem viele interessante Tafeln vom früheren Granitabbau zeugten. 

Nach fast zehn Kilometer Fußmarsch und intensiven Fotografierens kam die Einkehr im Biergarten in Schönerting gerade recht. 

 

 

Fotoexkursion „Das alte München“

30. Oktober 2021

 

München war das Ziel der Herbstexkursion der Rottaler Fotofreunde. Mit Adi Wagner, einem Münchner, den es nach Bad Füssing verschlagen hat, hatte man einen Führer gefunden, der nicht nur die besonderen Ecken wie seine Westentasche kannte, sondern der auch jede Menge an Geschichte und Geschichten dazu in Petto hatte. Das erste Ziel war für die dreizehn Fotografen und Fotografinnen der alte Friedhof an der Thalkirchner Straße. Weil sich der Herbstnebel gerade verzogen hatte zauberte die Herbstsonne durch das goldene Laub der hohen Bäume wunderbare Lichtreflexe auf die uralten Gräber. Der mystische Friedhof, auf dem aktuell keine Beerdigungen mehr stattfinden, beherbergt die Gräber einer wohlhabenden Schicht der früheren Münchner Bevölkerung. Bekannte Namen, wie Fraunhofer, Pettenkofer, Klenze, Spitzweg oder Pschorr konnte man entdecken.

Der Weg führte weiter, vorbei am alten Sendlinger Tor, zur Asamkirche, deren Prunk die Besucher fast erdrückte. Dennoch gab es herrliche Motive innen und an der Fassade zu entdecken. Ehe man den Viktualienmarkt ansteuerte, wurde dem jüdischen Zentrum am St. Jakobsplatz und dem Münchner Stadtmuseum ein Besuch abgestattet.

Die Marktstände des Viktualienmarktes mit ihrer Vielfalt an Obst, Gemüse und sonstigen Lebensmitteln boten wieder eine große Fülle an Fotomotiven. Auch die Statuen der bayerische Originale wie Karl Valentin, Lisl Karlstadt, Ida Schumacher oder dem Roider Jackl wurden auf den Chip gebannt.

Nachdem die Füße schon etwas schmerzten und auch die Mittagszeit fast vorbei war, brachte der Besuch in der Traditionsgaststätte „Augustiner“ die nötige Erholung. Die Residenzhöfe, das Nationaltheater und der Hofgarten waren weiter Etappen des Fototrips. Nach dem Besuch der alten Stadtmauer stellte man fest, dass man kaum die Hälfte des vorgesehenen Programms geschafft hatte. Fotografen sind eben für Besichtigungen keine normale Reisegruppe. Immer wieder entdeckten sie spannende und interessante Motive. Es war deshalb bald klar, dass im nächsten Jahr eine zweite Auflage der Fotoexkursion „Altes München“ folgen wird.

Fotoausflug nach Graz

24.-26. September 2021

 

Eigentlich sollte sie ja nach Straßburg gehen, die diesjährige Fotoreise der Rottaler Fotofreunde. Die Unsicherheit der Coronalage ließ aber ein näheres Ziel sicherer erscheinen. Eine gute Wahl, wie sich bald zeigte. Das Ziel, Graz in der Steiermark, war nicht nur sicherer, sondern bot für den dreitägigen Ausflug eine solche Fülle von Fotomotiven, dass die Zeit viel zu kurz wurde.

Nach der Anreise mit dem Zug ab Schärding und dem Bezug des sehr günstig gelegenen Hotels gab Rudi Ludwig, der die Gruppe in Abwesenheit des Vorstands Hugo Stadler leitete, den Ablauf der drei Tage bekannt.

Am ersten Tag machte man sich auf den Weg zum bekanntesten Wahrzeichen von Graz, dem Uhrturm. Mit der steilen Schlossbergbahn erreichte man einen grandiosen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt bot. Bei herrlichem Spätsommerwetter  war der Biergarten gleich neben der Bahn eine willkommene Gelegenheit, sich von der Anreise zu erholen. Weiter ging es durch die schönen Anlagen des Burgberges zum Uhrturm, immer die schöne Altstadt von Graz vor Augen. Der Abstieg zurück in die Stadt über die steilen Treppen ermöglichte schöne Blicke auf die Dachlandschaften und Innenhöfe der Altstadt.

Nach dem Abendessen in einem typischen steirischen Lokal war noch Nachtfotografie angesagt. Auf dem Hauptmarkt und der beleuchteten Murinsel, ein utopisches Bauwerk in der Mur, war keine Not an schönen Motiven für die Fotografen.

Für den zweiten Tag hatte Maria, eine Bekannte aus der Fotoplattform „Flickr“, die in Graz zuhause ist,  einen umfangreichen Plan ausgearbeitet. Dieser führte  zu den interessantesten und besten Foto-Locations von Graz.  Alte Fassaden, Kirchen, Burgen und unterirdische Stollen waren da ebenso vertreten wie schöne Ausblicke und interessante Treppenhäuser. Es war gar nicht so einfach, die sechzehn Fotografen immer zusammen zu halten, da jeder andere Motive entdeckte.  Mit einigen Pausen in  typischen Cafés der Altstadt ließ sich der fast acht Kilometer lange Rundgang gut bewältigen.

Am dritten Tag gesellte sich Maria selbst zu den Fotografen und übernahm die Führung, die am bekannten Kunsthaus, dem sogenannten ‚Friendly Alien‘ begann. Vorbei am „Bemalten Haus“, der Oper und der Grazer Kunst-Uni kam der Schatten des schönen Stadtparks sehr gelegen. Die riesigen alten Bäume, die Brunnen und Statuen waren gutes „Futter“ für die Fotografen.

Nach dem Mittagessen, wieder in der Grazer Altstadt, hieß es leider schon  Abschied nehmen. Die Heimfahrt war nochmal Gelegenheit, die schönen Tage in Graz Revue passieren zu lassen.

 

 

Fotoexkursion nach Steyr

29. August 2021

 

Endlich hat es Corona wieder erlaubt, eine gemeinsame Fotoexkursion durchzuführen. Eine Gruppe von sechzehn Fotograf:innen hatte sich die oberösterreichische Stadt Steyr, am Zusammenfluß von Steyr und Enns, als Ziel ausgesucht.

In Steyr angekommen stand ers mal eine Besteigung des ca.80 Meter hohen Turms der Stadtpfarrkirche auf dem Programm. Nach Auskunft der Gästeführerin Otti, die sich zu den Fotografen gesellte, sollte das kein besondere Problem sein. Manch einer war da allerdings anderer Ansicht, als er sich durch die enge und steile Wendeltreppe die 221 Stufen nach oben quälte. Umso mehr entschädigte, oben angekommen, der Blick, der sich von dort über die Stadt bot.

In der Turmstube wusste Otte viel Interessantes über die Geschichte der Stadt zu berichten.

Wieder zurück auf dem sicheren Boden ging es weiter zum Werndl-Denkmal, das einem Steyer Erfinder, Fabrikanten und Wohltäter gewidmet ist. Auch hier hatte Otti manche Geschichte und Annektote.

Der Rest des Tages war voll dem Fotografieren gewidmet. Zuerst ging es durch den Schloßpark zum Schloss, das mit seinen teils skurilen Skulpturen manch schönes Motiv abgab.

Weiter führte der Weg durch kleine Altstadtgässchen hinunter zu Zusammenfluss von Steyr und Enns. Besonders der Wasserfall vor der schönen Fassade der Michalikirche hatte es den Fotografen angetan. Ein weiteres fotografisches Highlight war der alte Friedhof mit seinen vielen alten Grabkreuzen.

Auf dem Rückweg durch eine schöne, fotogene Gasse konnte eine kurzer Regenschauer die Fotografen nicht stoppen. Nach kurzer Einkehr in einem Cafe gab es am Stadtplatz noch viel zu entdecken.

Den Ausklang des schönen Fototages bildete die Einkehr zum Abendessen, zu dem sich auch Karin, eine Fotografin aus Steyr, die schon einigen von der Fotoplattform „Flickr“ bekannt war, gesellte.

Die amsante Wirtin wird mit ihren Späßen und Witzen noch lang in Erinnerung bleiben