Aktivitäten

 

Jahresausflug Lindau (Bodensee)

9.-12. Mai 2024

 

 

 

Bei unserem Jahresausflug hatten wir heuer das Vergnügen, die bezaubernde Stadt Lindau am Bodensee und ihre Umgebung zu erkunden. In einem dreitägigen Ausflug tauchten wir in die Schönheit dieser historischen Stadt ein und fanden unzählige fotografische Motive.

  1. Tag: Rundgang durch die Inselstadt und Luitpoldpark am Abend

Unsere Reise begann mit einem Rundgang durch die malerische Inselstadt Lindau. Wir erkundeten die alten Gassen, schlenderten am Hafen entlang und ließen uns von der historischen Architektur verzaubern. Tausendfach fotografiert durfte auch der Leuchtturm und der Löwe am Hafen nicht fehlen. Am Abend genossen wir einen Spaziergang durch den Luitpoldpark und erlebten einen unvergesslichen Sonnenuntergang über dem Bodensee. Wolfgang, ein Fotofreund aus Lindau, kannte die interessantesten Plätze und Locations.

  1. Tag: Fußmarsch, alter Friedhof und Fahrt entlang des Bodensees

Am zweiten Tag machten wir uns, wieder mit Wolfgang, auf einen Fußmarsch zu einer wunderbaren Aussichtslocation mit Blick auf Lindau und den Säntis. Anschließend erkundeten wir einen alten Friedhof mit Grabmälern aus längst vergangener Zeit, der von üppigem Grün umgeben war. Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir entlang des Bodensees vorbei an den malerischen Ortschaften Wasserburg und Nonnenhorn nach Langenargen. Hier war ein Marsch zu einer Bachmündung geplant. Entlang des Sees mit viel interessanten Treibholzmotiven konnten wir bei der Einmündung des Baches eine Vielzahl von Wasservögeln fotografieren. Eine Kaffeepause am See rundete den Ausflug ab.

  1. Tag: Mit dem Panoramaschiff auf dem Bodensee

Der dritte Tag führte uns auf ein Ausflugsschiff, das uns durch die Bregenzer Bucht und die Rheinmündung führte. Wir bewunderten das reiche Treibholz entlang der Uferlinie und genossen die malerische Landschaft. Nach unserer Rückkehr gönnten wir uns eine entspannte Kaffeepause im Kaffee Hugo in der belebten Fußgängerzone von Lindau.

  1. Tag: Pfahlbauten und Wallfahrtskirche Birnau

Am letzten Tag unserer Reise machten noch einige von uns einen Ausflug zu den faszinierenden Pfahlbauten in Unteruhldingen. Sie erkundeten auch die Wallfahrtskirche in Birnau, die eine spirituelle Atmosphäre ausstrahlte und zu besinnlichen Momenten einlud.

Mit vollen Speicherkarten und voller Erinnerungen beenden wir unsere erlebnisreiche Reise durch Lindau und seine Umgebung. Die Rottaler Fotofreunde haben eine Fülle an unvergesslichen Momenten eingefangen und die Schönheit dieser Region in all ihren Facetten erlebt.

Fotoausstellung Schwarzweiß

11./12. und 18./19 November 2023

 

 

Die Rottaler Fotofreunde haben die Herausforderung angenommen, eine ansprechende Schwarzweiß-Fotoausstellung zu präsentieren, in einer Welt , die von lebendigen Farben geprägt ist.

Unter dem schlichten Titel „Schwarzweiß“ haben die Fotografen der Rottaler Fotofreunde eine eindrucksvolle Kollektion geschaffen, die eigene Gestaltungsregeln mit Kontrasten, Licht und Schatten zeigt und dabei eine breite Palette von Themen abdeckt, von markanten Porträts über Landschaft und Architektur bis hin zur faszinierenden Welt der Makrofotografie.

Die Vernissage, die von den zwanzig Ausstellern und Freunden der Rottaler Fotofreunde besucht wurde, war eine intime Veranstaltung, die Raum für persönliche Gespräche und einen intensiven Austausch über die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie bot. Während der Eröffnung wies Vorstand Hugo Stadler darauf hin, wie anspruchsvoll es heutzutage geworden ist, in unserer bunten Welt die Farben wegzulassen. „In einer Zeit, in der die meisten Bilder von grellen Farben überflutet sind, haben wir uns bewusst für die Schlichtheit und Eleganz von Schwarzweiß entschieden. Dieses scheinbar schwierige Thema wurde zu einer inspirierenden Reise für unsere Fotografen“, betonte Stadler.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur technische Meisterschaft, sondern erzählt auch Geschichten durch den Verzicht auf Farben, wodurch die Aufmerksamkeit auf Kontraste, Licht und Schatten gelenkt wird. Von markanten Porträts, die die Persönlichkeit der Abgebildeten durch Schatten und Lichtstrahlen einfangen, über atemberaubende Landschaftsaufnahmen bis hin zu Architekturfotografie, die die Struktur und Geschichte von Bauwerken hervorhebt, zeigt die sehenswerte Ausstellung die Vielseitigkeit der Schwarzweiß-Fotografie.

Fototage Rechberg

25. – 27. Oktober 2023

 

 

Die Rottaler Fotofreunde begaben sich kürzlich auf einen Dreitagesausflug nach Rechberg im malerischen Mühlviertel. Dieser Ausflug sollte nicht nur den Mitgliedern unvergessliche Fotografie Erlebnisse bescheren, sondern auch die Gelegenheit bieten, die Schönheit und die fotografischen Potenziale dieser einzigartigen Region zu entdecken.

Unsere Reise begann bereits auf dem Weg nach Rechberg mit einem interessanten Stopp bei der Firma Stumpfl in Wallern. Diese renommierte Firma hat sich der Projektion von großformatigen Bildern verschrieben und stellt eindrucksvolle Großleinwände her. Während unseres Besuchs erhielten wir einen faszinierenden Einblick in ihre Technologie und Produkte. Auch das Präsentationsprogramm „Wings“ wird dort programmiert. Zudem konnten wir in einem kleinen Museum eine Sammlung alter Projektionsgeräte bewundern, die die Entwicklung dieser Technologie von den Anfängen bis heute zeigte.

Unser Ziel Rechberg wurde auch deshalb ausgewählt, weil unser Vorsitzender Hugo Stadler den renommierten Fotografen Josef Moritz kennengelernt hatte, der in dieser Region lebt. Josef Moritz ist nicht nur ein hervorragender Fotograf, sondern auch ein erfahrener Fototrainer, der uns während unseres Aufenthalts wertvolle Tipps zur Fotografie im Allgemeinen und zu den besten Fotolocations in der Region gab. Seine Anleitung und sein Fachwissen waren für unsere Gruppe von unschätzbarem Wert und trugen dazu bei, unsere fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.

Der erste Tag vor Ort verwöhnte uns mit strahlendem Herbstwetter, das die ohnehin schon harmonische Landschaft des Mühlviertels in ein noch beeindruckenderes Licht tauchte. Wir begannen den Tag mit der Erkundung der Umgebung, wobei unser erstes Ziel ein idyllischer alter Bauernhof war. Hier boten sich unzählige Möglichkeiten für eindrucksvolle Fotografien von traditionellen Gebäuden, landwirtschaftlichen Gerätschaften und dem ländlichen Leben.

Anschließend führten uns die Wege zu atemberaubenden Aussichtspunkten, von denen aus wir die weiten Landschaften des Mühlviertels bewundern konnten. Die goldenen Herbstfarben, die sich in den Wäldern und auf den Hügeln spiegelten, waren eine wahre Freude für Fotografen.

Die Tage unserer Reise waren nicht nur von Tageslicht geprägt, sondern auch die Abende standen ganz im Zeichen der Fotografie. In einem gemütlichen Seminarraum versammelten sich die Mitglieder der Rottaler Fotofreunde, um die am Tag aufgenommenen Bilder zu begutachten. Josef Moritz, unser erfahrener Fototrainer, war auch abends an unserer Seite und bot konstruktive Kritik und inspirierende Anregungen, um unsere fotografischen Fähigkeiten zu verbessern. Diese Sessions waren eine großartige Gelegenheit, voneinander zu lernen und unsere fotografischen Techniken zu verfeinern.

Am zweiten Tag führte uns unsere Tour in die etwas weitere Umgebung von Rechberg. Unser erstes Ziel war die Gobelswarte bei Grein an der Donau. Von diesem imposanten Aussichtsturm aus bot sich uns ein atemberaubender 360-Grad-Rundblick, der bei guter Fernsicht keine Wünsche offenließ. Die Möglichkeit, die weitläufige Landschaft aus der Vogelperspektive zu erfassen, inspirierte uns zu einigen der eindrucksvollsten Aufnahmen dieser Reise. Zuvor hatten wir aber noch einige Stopps, weil der aufsteigende Morgennebel die Landschaft in ein mystisches Licht tauchte.

Unsere Erkundung führte uns weiter zur Wolfsschlucht, einem malerischen Ort mit herrlichen Wasserfällen, die von einem üppigen Laubwald umrahmt waren. Die Bewegung und das Spiel des Wassers boten uns unzählige fotografische Möglichkeiten, um die Schönheit der Natur festzuhalten.

Unser nächstes Ziel war die imposante Burg Clam, die mit einer sachkundigen Führerin erkundet wurde. Die Burg bot nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Region, sondern auch eine Vielzahl von Motiven für beeindruckende Aufnahmen.

Der dritte Tag begrüßte uns mit Regen. Wir entschieden uns deshalb, nach Linz zu fahren und die Hartlauer Galerie auf dem Pöstlingberg zu besuchen. In der Galerie wurden wir von einer faszinierenden Sammlung beeindruckender Bilder in den Bann gezogen. Der Regen draußen konnte unsere Begeisterung für die Kunst der Fotografie nicht trüben, und es war inspirierend zu sehen, wie verschiedene Fotografen ihre Geschichten und Visionen durch ihre Werke ausdrücken konnten.

Insgesamt war unser Dreitagesausflug nach Rechberg im Mühlviertel nicht nur eine Reise durch die atemberaubende Landschaft und die Geschichte der Region, sondern auch eine Reise durch die Welt der Fotografie. Die Gemeinschaft der Rottaler Fotofreunde konnte nicht nur wertvolle fotografische Erlebnisse sammeln, sondern auch so manches dazuzulernen. Wir freuen uns bereits auf weitere Fotoabenteuer, bei denen wir die Welt durch unsere Kameralinsen betrachten können

Fotofreunde erkunden Leipzig

29. September bis 2. Oktober 2023

 

 

Die „Rottaler Fotofreunde“ erlebten vier aufregende Tage in Leipzig, einer Stadt, die nicht nur für ihre reiche Kultur, sondern auch für ihre beeindruckende Architektur und Fotomöglichkeiten bekannt ist. Der Ausflug, der mit einer bequemen Bahnfahrt begann, führte die Gruppe zu einigen der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten und Fotospots der Stadt.

Die Fotofreunde erreichten Leipzig nach einer entspannten Bahnreise und bezogen ihr Hotel im Herzen der Stadt. Schon bei den ersten Schritten durch die Innenstadt spürten sie die besondere Atmosphäre Leipzigs. Die historische Architektur und charmanten Plätze boten reichlich Gelegenheit für erste Eindrücke und Fotos.

Der Besuch des Marktes von Leipzig stand ebenfalls auf dem Programm. Hier erlebten die Fotografen das lebendige Treiben, die farbenfrohen Stände und die Möglichkeit, einzigartige Aufnahmen festzuhalten. Anschließend erkundeten sie das Alte und Neue Rathaus, die Alte Börse, die Thomaskirche, in der Bach lange Zeit gewirkt hat und schließlich noch das Bundesverwaltungsgericht und die fotogene Uni-Bibliothek.

Am zweiten Tag konzentrierten sich die Fotofreunde wieder auf die Innenstadt, wobei der Schwerpunkt auf den beeindruckenden Passagen und Innenhöfen lag. Diese versteckten Juwelen der Stadt boten eine Fülle von Fotomotiven. Die Nikolaikirche und der Augustusplatz mit seinem schönen Brunnen und der modernen Architektur wurden ebenfalls erkundet und fotografisch festgehalten.

Eine besondere Perspektive auf die Stadt bot die Fahrt auf den Citytower, von dem aus die Fotografen eine atemberaubende Übersicht über Leipzig genossen. Der Tag endete mit dem Besuch des berühmten Völkerschlachtdenkmals und der kleinen russischen Kirche, die an die vielen russischen Gefallenen der Völkerschlacht erinnert.

Der dritte Tag war in ein Foto- und ein Kulturprogramm für die Damen geteilt. Die Fotografen wurden von Andreas, einem Fotografen aus Leipzig, begleitet, den sie über die Fotoplattform Flickr kennengelernt hatten. Gemeinsam erkundeten sie neue Fotospots und sahen bereits bekannte Orte aus einer neuen Perspektive. Die Neue Messe Leipzig bot weitere Möglichkeiten für kreative Aufnahmen. Das Kulturprogramm der Damen führte zum Stadthafen an der Elster, zur Lutherkirche, den Johannespark und zum Gohliser Schlösschen, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde und schließlich noch zum Schillerhaus.

Am vierten und letzten Tag machten die Fotofreunde einen kurzen Streifzug in der Nähe ihres Hotels und hielten die letzten Fotomomente fest. Gleich hinter dem Hotel bot sich ein besonderer Hingucker, der Säulengarten der Sächsischen Aufbaubank Die futuristisch anmutenden 159 Säulen mit großen Kapitellen , etwa 20 Meter hoch, im Halbkreis um einen kleinen Teich angeordnet, sahen aus, wie von einem anderen Stern.

Die Architektur des Bahnhofs Leipzig bot eine eindrucksvolle letzte Kulisse für die Fotografen, bevor es schließlich zur Rückreise ging.

Fotorallye für Kinder

9. August 2023

 

 

Die Gemeinde Ruhstorf hatte im Rahmen der Ferienprogramms für Kinder wieder eine Fotorallye ausgeschrieben, die von den Rottaler Fotofreunden organisiert wurde.

Der Regen hatte gerade noch rechtzeitig aufgehört, sodass die sechs Buben und zwei Mädchen in Alter von 7 – 15 Jahren bei Trockenem Wetter starten konnten. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre kreativen Talente zu entfalten und die Schönheit von Ruhstorf durch die Linse ihrer Kameras einzufangen.

Die Veranstaltung bot eine breite Palette von zehn verschiedenen Themen, die es den jungen Fotografen ermöglichten, ihre Vielseitigkeit und Einfallsreichtum unter Beweis zu stellen. Von „Das schönste Blumenfenster“ über „Rostiges“ bis hin zu „Architektur“ gab es genug Möglichkeiten, die verschiedenen Facetten der Gemeinde fotografisch festzuhalten..

Nachdem alle Teilnehmer ihre besten Aufnahmen eingereicht hatten, und die Bilder durch die bewährte Jury der Fotofreunde bewertet waren fand die mit Spannung erwartete Siegerehrung statt. Unter großem Applaus wurde Sina Rauner als Gewinnerin der Fotorallye gekürt, gefolgt von Lena Stempfl auf dem zweiten Platz und Maximilian Gruber auf dem dritten Platz. Die strahlenden Gesichter der Kinder spiegelten die Freude und den Stolz wider, den sie aus ihren kreativen Leistungen zogen.

Es ist wunderbar zu sehen, wie engagiert und talentiert die jungen Fotografen waren Die Fotorallye hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch ihre künstlerischen Fähigkeiten gefördert.“

Fotoausstellung im Granitmuseum Schärding

04. August 2023

 

 

Bereits zum zweiten Mal hatten wir Gelegenheit, die Ausstellungsräume im Granitmuseum im Wassertor in Schärding für eine Fotoausstellung zu nutzen. Wir haben diesmal bewußt auf ein spezielles Thema der Ausstellung verzichtet, um allen Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, Fotos entsrechend ihre fotografischen Vorlieben zu präsentieren. Das gezeigte Portfolio war demgemäß auch sehr vielseitig. Es reichte von Natur- und Makrofotografie über Landschaft,Portrait und  Architektur bis zu experimenteller Fotografie in Farbe und Schwarzweiss.

Zur Vernissage begrüsste Vorstand Hugo Stadler neben den Ausstellern besonders die Abordnungen der verschiedenen Fotoclubs aus Oberösterreich und Passau. Sein besonderer Gruß galt den Schärdinger Fotofreunden mit ihrem Vorstand Gerhard Schwingenschlögl. Der Ruhstorfer Bürgermeister, Andreas Jakob, ging in seinem Grußwort darauf ein, daß die Fotofreunde sich zu einer wichtigen kulturellen Institution entwickelt hätten. Für die Vernissage hatten eine Reihe von Damen des Vereins bzw. die Ehefrauen ein vielseitiges Buffet aufgebaut. Nachdem auch reichlich Getränke zur Verfügung standen, war garantiert, dass die anschließenden Gespräche über die Bilder nicht trocken verliefen. Es wurde noch lange gefachsimpelt.

Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt noch bis Ende September besucht werden.

Ausflug zum Salzburger Alpenzoo

01.Juli 2023

 

Die Rottaler Fotofreunde unternahmen den Quartalsausflug zum Zoo in Salzburg. Sieben begeisterte Hobbyfotografen machten sich in zwei Autos auf den Weg, um einen Tag voller Tierbeobachtungen und Fotografie zu erleben.

Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte und Regen die Ankunft in Salzburg begleitete, ließen sich die Fotofreunde nicht entmutigen. Im Zoo angekommen, nutzten sie die Zeit, um sich bei einem zweiten Frühstück auf das Abklingen des Regens zu gedulden. Gestärkt und voller Vorfreude gingen sie schließlich auf Fotopirsch.

Der Zoo in Salzburg beeindruckte die Fotofreunde mit seiner wunderschönen Lage entlang einer großen Felswand. Die Tiere hatten hier großzügige Gehege und naturnahe Lebensräume, was den Fotografen eine ideale Kulisse für ihre Aufnahmen bot. Von neugierigen Affen über majestätische Pelikane und Reiher bis hin zu imposanten Raubkatzen wie Löwen und Leoparden – die Fotofreunde hatten die Möglichkeit, eine Vielzahl faszinierender Tierarten vor die Linse zu bekommen.

Das Fotografieren der Tiere mit langen Brennweiten erforderte jedoch auch den Einsatz hoher ISO-Zahlen, um die bewegten Motive bei den ungünstigen Lichtverhältnissen optimal einzufangen.

Besonders beeindruckend waren die Begegnungen mit den Alpentieren wie Gämsen und Steinböcken. Diese heimischen Bewohner der Bergwelt faszinierten die Fotofreunde mit ihrer Anmut und ihrem stolzen Auftreten. Auch exotischere Tiere wie Nashörner und Pinguine ließen die Herzen der Fotografen höherschlagen.

Nach rund fünf Stunden im Zoo machten sich die Rottaler Fotofreunde auf den Heimweg, jedoch nicht ohne das obligatorische. Gruppenfoto. Um die erlebnisreiche Tour abzurunden, kehrten sie beim „Eckinger Wirt“ in Ering ein. Bei angeregten Gesprächen wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal lebhaft diskutiert.

Beim Steiner Foto, Film und Videoclub zu Gast

29.3.2023

 

Mit einen Kleinbus brachen neun Fotofreunde auf, um den Steiner Foto, Film und Videoclub in Stein bei Nürnberg zu besuchen. Der Besuch war auf Vermittlung von Manfred Siemantel zustande gekommen, der uns im letzten Jahr so kundig durch Nürnberg geführt hatte. Die Fotofreunde in Stein hatten schon Kaffee und Krapfen bereit gestellt, ehe sich die beiden Vereine kurz vorstellten. Die anschließende Führung durch die Räume ließ bei Manchen die Augen größer werden. In fünf Räumen war der Vorführraum, das Studio, ein Labor ein Schneideplatz und ein Archiv untergebracht. Der Steiner Fotoclub hat sich vor Allem mit seinen professionellen AV-Shows, die schon viele Preise bei Festivals abgeräumt hatten, einen Namen gemacht. So stand auch die Produktion von Bilderschauen im Mittelpunkt. Nach der Vorführung von Produktionen, die das Fränkische in den Mittelpunkt stellten, folgten drei AV-Show von uns, u.a. die außergewöhnliche Show „Die Mühle von Kneiding“, die viel Lob bekam. Inzwischen war es Mittag und Manfred hatte in einem nahegelegenen Lokal Plätze reserviert. Selbstredend war für alle ein fränkisches Schäufele angesagt. Nach dem anschließenden Verdauungsspaziergang entlang der Rednitz und vorbei an der Graffitiwand von Faber-Castell ging es weiter mit Produktionen der Steiner die eine große Bandbreite ihres Schaffens abdeckte. Der Bogen reichte von lustigen Shows über ernstere Themen, wie z.B. „Wenn es Nacht wird“, die über das Fühlen und Denken einer blinden Frau berichtete oder „Der Prophet der Nacht“,  die zum Nachdenken anregten. Beide Produktionen hatten erste Preise beim letzten AV-Dialog Festival geholt.

Allzu schnell war der Tag bei den Steiner Fotofreunden zu Ende gegangen. Nach einer kleinen Einkehr unterwegs ging es zurück ins Rottal.

Fotofreunde auf der Messe Ausblick 23

24.-26.3.2023

 

Die Rottaler Fotofreunde hatten erstmals die Gelegenheit, den Verein auf der Ruhstorfer Messe „Ausblick 23“ zu präsentieren.

Ermöglicht wurde uns das durch die ILE an Rott und Inn (Integrierte ländliche Entwicklung). Auf ihrem großen Messstand  hat sie die Gelegenheit gegeben, uns zu präsentieren. Mittelpunkt unseres Messeautritts war eine Lichtbox, in der wir, abgeschattet von der hellen und lauten Umgebung der Messe unser Schaffen präsentieren konnten. In kleinen Bilderschauen konnten sich die Besucher von der Bandbreite unserer Arbeit überzeugen.

Neben diesen Bilderschauen, die große Anerkennung bekamen, gab es auch viele interessante Gespräche am Rande. Eine Reihe neuer Kontakte konnten geknüpft werden.

Die Messe war insgesamt eine gute Gelegenheit, unseren Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung zu steigern.

Erwähnenswert ist, dass wir  an den drei Messetagen sehr gut von der ILE, speziell von der Managerin Dr. Ursula Diepolder, betreut und mit Speis und Trank versorgt wurden.

Fotoausflug nach Strassburg

16. – 19. September 2022

 

Die eigentlich schon letztes Jahr geplante Fahrt nach Strassburg, die wegen Corona damals nicht stattfinden konnte, wurde heuer nachgeholt. Die Anreise klappte dank der „Pünktlichkeit“ der Bahn nicht ganz, dennoch kamen wir gutgelaunt mit leichter Verspätung in unserem Hotel, das sehr günstig in Bahnhofs- und Zentrumsnähe lag, an.

Für den ersten Nachmittag stand das Viertel „La Petite France“ auf dem Programm, das rundherum vom Wasser der verschiedenen Arme des Flusses Ille umgeben ist. In den vielen kleinen Gassen an den verschiedenen Flussarmen ist überall der Charme des Elsass zu spüren. Schöne Fachwerkhäuser, viele Brücken und Türme wechseln sich ab.

Das Museum für Moderne Kunst bot eine Menge interessante Architekturmotive.

In einer urigen Kneipe auf dem Rückweg zum Hotel – es war schon Abendessenzeit – wurde die Elsässer Spezialität „Flammkuchen“ ausgiebig verkostet.

Der zweite Tag begann mit einem Spaziergang zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Strassburgs, der Kathedrale. Da wir recht früh dran waren, gab es auch kein Gedränge und keine Wartezeiten im Dom. Stunden später konnte man dort lange Schlangen von Touristen sehen. Von der Größe und der Schönheit des gigantischen Innenraums waren alle begeistert. Die vielen farbenprächtigen Fenster und besonders die sechzehn Meter hohe Rosette waren bevorzugte Fotomotive. Ein weiteres Highlight war die astronomische Uhr.

Der anschließende Aufstieg auf die Plattform des Münsters, es waren 332 Stufen im engen Aufgang zu überwinden, ließ den Puls in die Höhe schnellen. Die Anstrengung wurde jedoch durch ein grandiose Aussicht über die Stadt nach allen Richtungen belohnt.

Nach einer kleinen Mittagsjause schlenderten wird weiter durch die pittoresken Gassen der Stadt, wobei es uns die „Fressgasse“ mit den vielen Feinschmeckerläden und Konditoreien angetan hatte.

Die anschließende Bootsfahrt auf der Ille konnten wir entspannt genießen. Besonders interessant war die Fahrt durch zwei Schleusen  und zum modernen Viertel  Straßburgs, wo das Europäische Parlament, der Gerichtshof für Menschenrechte und eine Reihe weiterer moderner und fotogener Bauten zu sehen war.

Der dritte Tag führte uns mit der Straßenbahn zum Wilhelminischen Viertel  und zum Europaparlament. Ein kurzer Besuch des Museums „Tomi Ungerer“ ein bekannter Zeichner und Karikaturist, brachte  uns wegen der ausgestellten Objekte oft zum Schmunzeln. Über den von Ungerer entworfenen Janusbrunnen ging es zum Platz der Republik. Auf dem großen Rund des Platzes  findet man viele Prachtbauten wie das Nationaltheater, die Nationalbibliothek und weitere repräsentative Regierungsgebäude. Die Mitte des Platzes bildet eine monumentales Antikriegsdenkmal, das „Mutter Elsass“ mit einem französischen und einem deutschen Sohn zeigt.

Das Europäische Parlament war unsere nächste Station.

Eigentlich wollten wir es nur von aussen fotografieren. Umso erstaunter waren wir, dass an diesem Tag das Gebäude für Besuche geöffnet war. Nach der gründlichen Gepäckkontrolle  konnten wir zwanglos durch die Räume des Parlaments schlendern. Man bekam einen guten Eindruck davon, was mit den vielen Steuergeldern passiert.

Vorbei an den Stahl- und Glasfassaden des Parlaments und des Gerichtshofs sowie des Fernsehsenders „ARTE“ ließen wird den Tag im Parc de´l Orangerie gemütliche bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Am letzten Tag schlenderten wir noch durch die „Krutenau“ eine Viertel, in dem etwas weg vom Touristenstrom, angesagte Studentenkneipen zu finden sind . Im Keller des historischen Hospitals konnte noch ein Weinkeller aus dem Jahr 1395 besichtigt werden.

Viel zu schnell waren diese vier Tage in Straßburg wieder vergangen. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV ging es von Straßburg nach Stuttgart und von dort mit dem ICE nach München. Von dort brachte uns der Bummelzug, zusammen mit einigen Oktoberfestleichen, zurück ins Rottal.

 

 

 

Nürnberg – fotografisch in vollen Zügen genießen

24. August 2022

 

Diese Überschrift kann man durchaus zweideutig nehmen. Unsere Tagesfotoexkursion führte uns mit der Bahn – und dem 9-Euro-Ticket – nach Nürnberg. Wegen der geringen Fahrtkosten waren auch andere auf diese Idee gekommen. Die Züge waren entsprechend voll.

Wie könnte man eine Stadt wie Nürnberg fotografisch besser erkunden, wie mit einem orts- und fachkundigen Begleiter. Am Bahnhof erwartete uns bereits Manfred, ein Nürnberger, der seine Stadt wie seine Westentasche kennt und der auch weiß, was Fotografen erwarten. Der Kontakt kam durch die Fotoplattform „Flickr“ im Internet zustande, wo Manfred unter dem Pseudonym „Fotomanni“ vertreten ist. Er hatte schon eine genau getaktete Route vorbereitet. Begonnen wurde der Fotostreifzug im Foyer des Neuen Museums, in dem besonders die moderne Treppe viele Motive bot. Vorbei an den verschiedenen Kirchen und Brunnen führte der Weg zum Hauptmarkt, wo jeden Tag um 12.00 Uhr Mittag das „Männleinlaufen“ die Attraktion ist. Dort ziehen an der Fassade der Frauenkirche, bestaunt von vielen Touristen, die sieben Kurfürsten an Kaiser Karl IV vorbei. Ebenso interessant wie dieses Glockenspiel war es, die Menge der Fotografen zu beobachten und zu fotografieren.

 

Für das anschließende Mittagessen hatte Manfred das Restaurant im Heilig-Geist-Spital Spittal ausgewählt, wo die fränkische Küche, Schäufele und Bratwürste, wieder die nötige Kraft für den Weitermarsch zurück brachte.

Der „Schöne Brunnen“ auf dem Hauptmarkt war eine weitere Station auf dem Weg hinauf zur Kaiserburg. Nach dem schweißtreibenden Anstieg hatte man von hier einen herrlichen Blick über die Stadt mit seinen vielen Türmen und Fachwerkhäusern. Wieder zurück vom Burgberg war in der Nähe des Albrecht Dürer Hauses wieder eine kleine Erfrischungspause angesagt. Durch Die Weißgerbergasse mit seinen alten Fachwerkhäusern ging die Tour hinunter an die Pegnitz, wo es die Spiegelungen der Maxbrücke, des Kettensteges und der Henkerbrücke den Fotografen angetan hatten. Vorbei an der Straße der Menschenrechte und einem kurzen Abstecher ins Germanische Nationalmuseums musste schon wieder der Bahnhof für die Rückfahrt angepeilt werden. Ein Tag voller fotografischer Eindrücke war viel zu schnell vergangen.

Ruhstorfer Foto-Rallye für Kinder

10. August 2022

 

 

Bereits zum 6. Mal haben wir heuer im Rahmen des Ferienprogramms eine Fotorallye für Kinder veranstaltet. Diesmal war der Austragungsort nicht mehr, wie in den Vorjahren, Pocking, sondern unser neuer Standort Ruhstorf. Neu war auch, daß neben Kameras erstmals auch Smartphones zugelassen waren. Die acht Teilnehmer (sechs Mädchen, zwei Jungen) wurden losgeschickt, um die folgenden fotografischen Themen zu lösen. Sie machten es wieder in guter Qualität und mit schönen Ideen.

  1. Mache ein schönes und interessantes Tierfoto.
  2. Die Farbe Rot als Fotomotiv
  3. Suche filigrane Strukturen.
  4. Menschen bei der Arbeit.
  5. Wasser in jeder Form
  6. Besondere Bahnhofsszenen.
  7. Alles was rund ist.
  8. Fotografiere ein Titelfoto für einen fiktiven Ruhstorfer Werbeprospekt.
  9. Es bröckelt der Putz. Fotos vom Verfall der Häuser.
  10. Mache ein originelles Selbstbildnis

Das alte München Teil II

10. Juni 2022

 

„Das alte München“ war ein Fotothema, das im letzten Jahr von  den Fotofreunden  mit dem Alt-Münchner Adi bearbeitet wurde. Da Fotografen nur langsam vorwärts kommen, wurde das angestrebte Pensum natürlich nicht erreicht. So stand heuer der Teil II des Rundgangs durch das alte München auf dem Programm. Als Startpunkt war der Odeonsplatz angesetzt. Adi Wagner hatte wieder ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, das Manchen zweifeln ließ, ob es diesmal zu schaffen war. Und so war es dann auch – es mussten einige Programmpunkte ausgespart werden. Über die Türkenstraße ging es ins Museenviertel, wo die Pinakothek der Moderne, die Alte Pinakothek und das Museum Brandhorst besucht wurden. Von dort ging es hinein nach Schwabing. Die Staatsbibliothek, die Ludwigskirche die Universität und das Siegestor waren die nächsten Fotospots. Leider ist vom ehemaligen Flair Schwabings nicht mehr allzu viel vorhanden. Über die Seidlvilla, den Wedekindplatz und die Sylvesterkirche wandten wir uns dem Englischen Garten zu. Am Hesseloher See gab es vielfache Möglichkeiten, auch Tiere in der Stadt zu fotografieren Die Graugänse, überhaupt nicht scheu, standen Modell für manchen Foto. Da so ein Stadtrundgang auch müde und hungrig macht kam der Biergarten am Chinesischen Turm gerade recht. Über den Monopterus und den Hofgarten ging es wieder zurück zum Bahnhof.

Es war wieder mal einhellige Meinung, daß das ein sehr gelungener Ausflug war. Besonderer Dank galt deshalb Adi Wagner für seine Planungen und fundierten Ausführungen an den verschiedenen Orten.

 

Fotofreunde im Paradies

8. Juni 2022

 

Es ist wirklich ein Paradies, das die Familie Maier mitten in Ruhstorf geschaffen hat. Eine unglaubliche Vielzahl von bei uns seltenen Gehölzen strukturiert diesen Garten mit ca. 12.000 m2 Größe . 
Zu jeder Jahreszeit beeindrucken die Bäume, Sträucher und Stauden in ihren Farben, Formen, Düften. 

Es war ein besonderes Glück, dass die Fotofreunde für Ihren Workshop Makrofotografie diesen Garten besuchen durften. Motive gab es dazu also in Hülle und Fülle. Wenn auch manche Blumen schon im Verblühen waren, so war gerade dies eine Herausforderung für die Fotografen. Den Abschluss bildete, bevor der Monatsabend im Vereinsheim weiter ging, der Besuch der Eisdiele. 

 

Fotofreunde gehen in die Luft

11. Mai 2022

 

Beim Monatstreffen im Mai stand das Thema Luftbildaufnahmen mit Drohnen auf dem Programm. Die Teilnehmer trafen sich an der Rott bei Frimhöring, um sich mit diesem Gebiet der Fotografie, das immer breiteren Raum einnimmt, zu informieren.

Mit drei Drohnen in verschiedenen Größen ging es dann in die Luft. Alfi, Hugo und Alfred zeigten in verschiedenen Flugmanövern die Bedienung der Luftfahrzeuge. 

Gleichzeitig wurde auf die rechtlichen Vorschriften eingegangen, die bei der Benutzung zu beachten sind. Themen wie Drohnenführerschein, Verbotszonen, Versicherungen und viele weiteren Details wurden dabei besprochen. 

 Manche Teilnehmer:innen haben sich dabei mit dem Virus „Drohnenfotografie“ infiziert. 

Fotos: Klaus Kormann

 

Fotoexkursion „Lebendige Vils“

14. April 2022

 

Wie schön ist es doch, nach langer Auszeit durch Corona wieder mal eine Fotoexkursion mit Fotofreunden durchführen zu können. Diesmal haben wir uns für ein Nahziel, die Vils bei Schönerting entschieden. 

Dieser Abschnitt der Vils wurde aufwändig mit Mitteln der EU renaturiert und zum Naturschutzgebiet „Lebendige Vils“ ausgewiesen. 

Diese Lebendigkeit konnten wir vom ersten Augenblick an erleben. Mit unzähligen Abzweigungen und Altwässern bildet die Vils ein einzigartiges Biotop, das den Wünschen der Fotografen richtig entgegen kam. Die erwachende Natur bot  eine Fülle von Motiven. Eine einzigartige Pflanzen und Tierwelt gab es zu bestaunen und zu fotografieren. Die Stromschnellen in der Vils, die durch Gesteinsblöcke geschaffen wurden, waren ein ideales Übungsgebiet für Langzeitfotografie. Nach der ersten Runde, die uns wieder an den Ausgangspunkt zurück führte, schloss sich noch eine zweite Runde, zum Taferlsee an. Andrea ist dabei sogar die Nahaufnahme einer Ringelnatter gelungen. 

Der weitere Weg durch den Frühlingswald führte vilsabwärts entlang eine Weges, an dem viele interessante Tafeln vom früheren Granitabbau zeugten. 

Nach fast zehn Kilometer Fußmarsch und intensiven Fotografierens kam die Einkehr im Biergarten in Schönerting gerade recht. 

 

 

Fotoexkursion „Das alte München“

30. Oktober 2021

 

München war das Ziel der Herbstexkursion der Rottaler Fotofreunde. Mit Adi Wagner, einem Münchner, den es nach Bad Füssing verschlagen hat, hatte man einen Führer gefunden, der nicht nur die besonderen Ecken wie seine Westentasche kannte, sondern der auch jede Menge an Geschichte und Geschichten dazu in Petto hatte. Das erste Ziel war für die dreizehn Fotografen und Fotografinnen der alte Friedhof an der Thalkirchner Straße. Weil sich der Herbstnebel gerade verzogen hatte zauberte die Herbstsonne durch das goldene Laub der hohen Bäume wunderbare Lichtreflexe auf die uralten Gräber. Der mystische Friedhof, auf dem aktuell keine Beerdigungen mehr stattfinden, beherbergt die Gräber einer wohlhabenden Schicht der früheren Münchner Bevölkerung. Bekannte Namen, wie Fraunhofer, Pettenkofer, Klenze, Spitzweg oder Pschorr konnte man entdecken.

Der Weg führte weiter, vorbei am alten Sendlinger Tor, zur Asamkirche, deren Prunk die Besucher fast erdrückte. Dennoch gab es herrliche Motive innen und an der Fassade zu entdecken. Ehe man den Viktualienmarkt ansteuerte, wurde dem jüdischen Zentrum am St. Jakobsplatz und dem Münchner Stadtmuseum ein Besuch abgestattet.

Die Marktstände des Viktualienmarktes mit ihrer Vielfalt an Obst, Gemüse und sonstigen Lebensmitteln boten wieder eine große Fülle an Fotomotiven. Auch die Statuen der bayerische Originale wie Karl Valentin, Lisl Karlstadt, Ida Schumacher oder dem Roider Jackl wurden auf den Chip gebannt.

Nachdem die Füße schon etwas schmerzten und auch die Mittagszeit fast vorbei war, brachte der Besuch in der Traditionsgaststätte „Augustiner“ die nötige Erholung. Die Residenzhöfe, das Nationaltheater und der Hofgarten waren weiter Etappen des Fototrips. Nach dem Besuch der alten Stadtmauer stellte man fest, dass man kaum die Hälfte des vorgesehenen Programms geschafft hatte. Fotografen sind eben für Besichtigungen keine normale Reisegruppe. Immer wieder entdeckten sie spannende und interessante Motive. Es war deshalb bald klar, dass im nächsten Jahr eine zweite Auflage der Fotoexkursion „Altes München“ folgen wird.

Fotoausflug nach Graz

24.-26. September 2021

 

Eigentlich sollte sie ja nach Straßburg gehen, die diesjährige Fotoreise der Rottaler Fotofreunde. Die Unsicherheit der Coronalage ließ aber ein näheres Ziel sicherer erscheinen. Eine gute Wahl, wie sich bald zeigte. Das Ziel, Graz in der Steiermark, war nicht nur sicherer, sondern bot für den dreitägigen Ausflug eine solche Fülle von Fotomotiven, dass die Zeit viel zu kurz wurde.

Nach der Anreise mit dem Zug ab Schärding und dem Bezug des sehr günstig gelegenen Hotels gab Rudi Ludwig, der die Gruppe in Abwesenheit des Vorstands Hugo Stadler leitete, den Ablauf der drei Tage bekannt.

Am ersten Tag machte man sich auf den Weg zum bekanntesten Wahrzeichen von Graz, dem Uhrturm. Mit der steilen Schlossbergbahn erreichte man einen grandiosen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt bot. Bei herrlichem Spätsommerwetter  war der Biergarten gleich neben der Bahn eine willkommene Gelegenheit, sich von der Anreise zu erholen. Weiter ging es durch die schönen Anlagen des Burgberges zum Uhrturm, immer die schöne Altstadt von Graz vor Augen. Der Abstieg zurück in die Stadt über die steilen Treppen ermöglichte schöne Blicke auf die Dachlandschaften und Innenhöfe der Altstadt.

Nach dem Abendessen in einem typischen steirischen Lokal war noch Nachtfotografie angesagt. Auf dem Hauptmarkt und der beleuchteten Murinsel, ein utopisches Bauwerk in der Mur, war keine Not an schönen Motiven für die Fotografen.

Für den zweiten Tag hatte Maria, eine Bekannte aus der Fotoplattform „Flickr“, die in Graz zuhause ist,  einen umfangreichen Plan ausgearbeitet. Dieser führte  zu den interessantesten und besten Foto-Locations von Graz.  Alte Fassaden, Kirchen, Burgen und unterirdische Stollen waren da ebenso vertreten wie schöne Ausblicke und interessante Treppenhäuser. Es war gar nicht so einfach, die sechzehn Fotografen immer zusammen zu halten, da jeder andere Motive entdeckte.  Mit einigen Pausen in  typischen Cafés der Altstadt ließ sich der fast acht Kilometer lange Rundgang gut bewältigen.

Am dritten Tag gesellte sich Maria selbst zu den Fotografen und übernahm die Führung, die am bekannten Kunsthaus, dem sogenannten ‚Friendly Alien‘ begann. Vorbei am „Bemalten Haus“, der Oper und der Grazer Kunst-Uni kam der Schatten des schönen Stadtparks sehr gelegen. Die riesigen alten Bäume, die Brunnen und Statuen waren gutes „Futter“ für die Fotografen.

Nach dem Mittagessen, wieder in der Grazer Altstadt, hieß es leider schon  Abschied nehmen. Die Heimfahrt war nochmal Gelegenheit, die schönen Tage in Graz Revue passieren zu lassen.

 

 

Fotoexkursion nach Steyr

29. August 2021

 

Endlich hat es Corona wieder erlaubt, eine gemeinsame Fotoexkursion durchzuführen. Eine Gruppe von sechzehn Fotograf:innen hatte sich die oberösterreichische Stadt Steyr, am Zusammenfluß von Steyr und Enns, als Ziel ausgesucht.

In Steyr angekommen stand ers mal eine Besteigung des ca.80 Meter hohen Turms der Stadtpfarrkirche auf dem Programm. Nach Auskunft der Gästeführerin Otti, die sich zu den Fotografen gesellte, sollte das kein besondere Problem sein. Manch einer war da allerdings anderer Ansicht, als er sich durch die enge und steile Wendeltreppe die 221 Stufen nach oben quälte. Umso mehr entschädigte, oben angekommen, der Blick, der sich von dort über die Stadt bot.

In der Turmstube wusste Otte viel Interessantes über die Geschichte der Stadt zu berichten.

Wieder zurück auf dem sicheren Boden ging es weiter zum Werndl-Denkmal, das einem Steyer Erfinder, Fabrikanten und Wohltäter gewidmet ist. Auch hier hatte Otti manche Geschichte und Annektote.

Der Rest des Tages war voll dem Fotografieren gewidmet. Zuerst ging es durch den Schloßpark zum Schloss, das mit seinen teils skurilen Skulpturen manch schönes Motiv abgab.

Weiter führte der Weg durch kleine Altstadtgässchen hinunter zu Zusammenfluss von Steyr und Enns. Besonders der Wasserfall vor der schönen Fassade der Michalikirche hatte es den Fotografen angetan. Ein weiteres fotografisches Highlight war der alte Friedhof mit seinen vielen alten Grabkreuzen.

Auf dem Rückweg durch eine schöne, fotogene Gasse konnte eine kurzer Regenschauer die Fotografen nicht stoppen. Nach kurzer Einkehr in einem Cafe gab es am Stadtplatz noch viel zu entdecken.

Den Ausklang des schönen Fototages bildete die Einkehr zum Abendessen, zu dem sich auch Karin, eine Fotografin aus Steyr, die schon einigen von der Fotoplattform „Flickr“ bekannt war, gesellte.

Die amsante Wirtin wird mit ihren Späßen und Witzen noch lang in Erinnerung bleiben