Aktivitäten

 

Fotoausflug nach Graz

24.-26. September 2021

 

Eigentlich sollte sie ja nach Straßburg gehen, die diesjährige Fotoreise der Rottaler Fotofreunde. Die Unsicherheit der Coronalage ließ aber ein näheres Ziel sicherer erscheinen. Eine gute Wahl, wie sich bald zeigte. Das Ziel, Graz in der Steiermark, war nicht nur sicherer, sondern bot für den dreitägigen Ausflug eine solche Fülle von Fotomotiven, dass die Zeit viel zu kurz wurde.

Nach der Anreise mit dem Zug ab Schärding und dem Bezug des sehr günstig gelegenen Hotels gab Rudi Ludwig, der die Gruppe in Abwesenheit des Vorstands Hugo Stadler leitete, den Ablauf der drei Tage bekannt.

Am ersten Tag machte man sich auf den Weg zum bekanntesten Wahrzeichen von Graz, dem Uhrturm. Mit der steilen Schlossbergbahn erreichte man einen grandiosen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt bot. Bei herrlichem Spätsommerwetter  war der Biergarten gleich neben der Bahn eine willkommene Gelegenheit, sich von der Anreise zu erholen. Weiter ging es durch die schönen Anlagen des Burgberges zum Uhrturm, immer die schöne Altstadt von Graz vor Augen. Der Abstieg zurück in die Stadt über die steilen Treppen ermöglichte schöne Blicke auf die Dachlandschaften und Innenhöfe der Altstadt.

Nach dem Abendessen in einem typischen steirischen Lokal war noch Nachtfotografie angesagt. Auf dem Hauptmarkt und der beleuchteten Murinsel, ein utopisches Bauwerk in der Mur, war keine Not an schönen Motiven für die Fotografen.

Für den zweiten Tag hatte Maria, eine Bekannte aus der Fotoplattform „Flickr“, die in Graz zuhause ist,  einen umfangreichen Plan ausgearbeitet. Dieser führte  zu den interessantesten und besten Foto-Locations von Graz.  Alte Fassaden, Kirchen, Burgen und unterirdische Stollen waren da ebenso vertreten wie schöne Ausblicke und interessante Treppenhäuser. Es war gar nicht so einfach, die sechzehn Fotografen immer zusammen zu halten, da jeder andere Motive entdeckte.  Mit einigen Pausen in  typischen Cafés der Altstadt ließ sich der fast acht Kilometer lange Rundgang gut bewältigen.

Am dritten Tag gesellte sich Maria selbst zu den Fotografen und übernahm die Führung, die am bekannten Kunsthaus, dem sogenannten ‚Friendly Alien‘ begann. Vorbei am „Bemalten Haus“, der Oper und der Grazer Kunst-Uni kam der Schatten des schönen Stadtparks sehr gelegen. Die riesigen alten Bäume, die Brunnen und Statuen waren gutes „Futter“ für die Fotografen.

Nach dem Mittagessen, wieder in der Grazer Altstadt, hieß es leider schon  Abschied nehmen. Die Heimfahrt war nochmal Gelegenheit, die schönen Tage in Graz Revue passieren zu lassen.

 

 

Fotoexkursion nach Steyr

29. August 2021

 

Endlich hat es Corona wieder erlaubt, eine gemeinsame Fotoexkursion durchzuführen. Eine Gruppe von sechzehn Fotograf:innen hatte sich die oberösterreichische Stadt Steyr, am Zusammenfluß von Steyr und Enns, als Ziel ausgesucht.

In Steyr angekommen stand ers mal eine Besteigung des ca.80 Meter hohen Turms der Stadtpfarrkirche auf dem Programm. Nach Auskunft der Gästeführerin Otti, die sich zu den Fotografen gesellte, sollte das kein besondere Problem sein. Manch einer war da allerdings anderer Ansicht, als er sich durch die enge und steile Wendeltreppe die 221 Stufen nach oben quälte. Umso mehr entschädigte, oben angekommen, der Blick, der sich von dort über die Stadt bot.

In der Turmstube wusste Otte viel Interessantes über die Geschichte der Stadt zu berichten.

Wieder zurück auf dem sicheren Boden ging es weiter zum Werndl-Denkmal, das einem Steyer Erfinder, Fabrikanten und Wohltäter gewidmet ist. Auch hier hatte Otti manche Geschichte und Annektote.

Der Rest des Tages war voll dem Fotografieren gewidmet. Zuerst ging es durch den Schloßpark zum Schloss, das mit seinen teils skurilen Skulpturen manch schönes Motiv abgab.

Weiter führte der Weg durch kleine Altstadtgässchen hinunter zu Zusammenfluss von Steyr und Enns. Besonders der Wasserfall vor der schönen Fassade der Michalikirche hatte es den Fotografen angetan. Ein weiteres fotografisches Highlight war der alte Friedhof mit seinen vielen alten Grabkreuzen.

Auf dem Rückweg durch eine schöne, fotogene Gasse konnte eine kurzer Regenschauer die Fotografen nicht stoppen. Nach kurzer Einkehr in einem Cafe gab es am Stadtplatz noch viel zu entdecken.

Den Ausklang des schönen Fototages bildete die Einkehr zum Abendessen, zu dem sich auch Karin, eine Fotografin aus Steyr, die schon einigen von der Fotoplattform „Flickr“ bekannt war, gesellte.

Die amsante Wirtin wird mit ihren Späßen und Witzen noch lang in Erinnerung bleiben